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AKTUELLES

EU Initiative für soziales Unternehmertum

Am 18. November 2011 startete die Europäische Kommission ihre Initiative für soziales Unternehmertum. Laut José Manuel Barroso, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, soll diese Initiative dazu beitragen, geeignete Rahmenbedingungen für soziale Unternehmen zu schaffen, ihr Wachstum und ihre weitere Entwicklung zu fördern sowie ihr riesiges Potenzial für den Wohlstand in Europa zu erschließen.

Video der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen


Im Rahmen der Initiative sollen soziale Unternehmen einen wichtigeren Stellenwert in der europäischen Politik erhalten und durch bestimmte Maßnahmen gezielt gefördert werden. Diskutiert werden u.a. ...

- ein leichterer Zugang zu Finanzierung (EU-Strukturfonds, Fonds für soziales Unternehmertum)
- Verbesserung der Sichtbarkeit von sozialen Unternehmen
- Überarbeitung der Vorschriften für die Vergabe öffentlicher Aufträge und staatliche Beihilfen für soziale und lokale Dienste

Webcast von europäischer Konferenz
Im Rahmen dieser Initiative veranstaltete die Europäische Kommission schon im November 2011 eine Konferenz zum Thema "Sozialwirtschaft und soziales Unternehmertum". Jetzt ist die gesamte Konferenz als simultan übersetzter Webcast auf der Website der Europäischen Kommission verfügbar: Link zu den Videobeiträgen

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Manifeste Armut in Österreich steigt weiter: Armutskonferenz fordert Armutsbremse

Die Lebensbedingungen von bereits armutsgefährdeten Menschen haben sich weiter verschlechtert. Dies zeigen die Ergebnisse der eben durch die Statistik Austria veröffentlichten Studie EU-SILC 2010. Die Zahl der Menschen in manifester Armut nahm seit 2005 von 344.000 auf derzeit 511.000 Menschen zu und ist damit höher als je zuvor. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Menschen, die sich unerwartete Ausgaben oder Arztbesuche nicht leisten können, sich nicht ordentlich ernähren können oder ihre Wohnung nicht angemessen heizen können.

Die österreichische Armutskonferenz fordert daher eine "Armutsbremse": "Das Ende der Krise ist nicht mit dem Steigen der Aktienkurse anzusetzen, sondern mit dem Sinken von Armut und sozialer Ungleichheit. Wer sozialer Polarisierung mit all ihren negativen Folgen für die ganze Gesellschaft gegensteuern will, muss nicht nur für die Stabilisierung des Finanz- und Bankensektors eintreten, sondern auch für die Stabilisierung des sozialen Ausgleichs."

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Schindel & Holz lieferte 7250 Möbel für Olympisches Dorf in Innsbruck










Schon drei Wochen vor dem Beginn der olympischen Jugendwinterspiele 2012 in Innsbruck hat das soziale Unternehmen Schindel & Holz die 7250 Möbelstücke für das olympische Dorf fertig produziert und montiert. Zuvor hatte sich der sozialökonomische Betrieb in einer EU-weiten Ausschreibung erfolgreich gegen seine MitbewerberInnen durchsetzen können.

Jetzt blickt der Geschäftsführer Heribert Pichler zufrieden auf den mit Abstand größten Auftrag in der Geschichte von Schindel & Holz zurück: "Wir konnten nicht nur mit sozialer Kompetenz sondern auch bei Qualität, Preis und Verlässlichkeit punkten." Er hofft jetzt auf eine breitere Berücksichtigung von sozialen Kritierien bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, um den sozialen Mehrwert für die Beschäftigten in sozialen Unternehmen und die gesamte Region zu erhöhen.

Zeitungsberichte
Kleine Zeitung
Tiroler Tageszeitung

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Integrationshaus erreicht 2. Platz beim ESF-Innovationsaward

Am 2. Dezember wurden fünf innovative und von ESF unterstützte Beschäftigungs- und Bildungsprojekte für Jugendliche mit dem ESF- Innovationsaward 2011 ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählte aus mehr als 30 teilnehmenden Projekten die besten fünf aus. Diese stellten sich im November einem abschließenden Online- Publikumsvoting mit mehr als 10.000 Stimmen.

Jugendprojekt m.o.v.e on ausgezeichnet
m.o.v.e. on, ein Projekt des Wiener Integrationshauses zur Berufs- orientierung und Ausbildungsberatung für Jugendliche, erreichte dabei den hervorragenden 2. Platz. Die von gabarage upcycling design gestaltete Trophäe für den ersten Platz wurde von Minister Rudolf Hundstorfer an das Vorarlberger Projekt Job Ahoi & Albatros übergeben.

Wir gratulieren allen GewinnerInnen herzlich!

Die fünf am besten gereihten Projekte
1. Platz: Job Ahoi & Albatros (Offene Jugendarbeit Dornbirn)
Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte für Jugendliche

2. Platz: m.o.v.e. on (Projekt Integrationshaus)
Berufsorientierung und Ausbildungsberatung für Jugendliche der 8. Schulstufe
sowie der Polytechnischen Schulen

3. Platz: heidenspass plus (Verein Fensterplatz)
Arbeitsprojekt für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen

4. Platz: ProViel. Kompetenznetzwerk: Lehre (VFQ & FAB Reno)
Interkulturelles Kompetenzentwicklungsprogramm für Unternehmen, die Lehrlinge mit Migrationshintergrund ausbilden.

5. Platz: Bazar der Utopien (Beschäftigungspakt Obersteiermark West)
Für SchülerInnen der 8. und 9,. Schulstufe

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Erfahrungen und Wissenstransfer aus dem Projekt GGG

Praktische Umsetzung von Gesundheitsförderung in sozialen Einrichtungen

Arbeitsuchende Menschen haben häufig gesundheitliche Beeinträchtigungen, die ein Hindernis für ihre Arbeitsmarktintegration sein können. Das Projekt Gemeinsam Gesundheit Gestalten hatte das Ziel die gesundheitlichen Ressourcen dieser Menschen stärken.

Das Projekt wurde vom Fonds Gesundes Österreich, dem Land Oberösterreich sowie dem AMS gefördert und von der Sozialplattform OÖ beauftragt. Es nahmen acht soziale Einrichtungen und Beschäftigungs-projekte (ALOM, B7, EXIT-Sozial, Frauenstiftung Steyr, FAB Proba, FAB Reno, SAUM, Vehikel) teil, wobei sich das Projekt besonders auf die Situation von Transitarbeitskräften konzentrierte.

Im Rahmen des Projekts wurde eine Reihe von Angeboten entwickelt:

- Gesundheitsbericht, der einen Überblick zu den spezifischen Arbeitsbelastungen und -ressourcen in sozialen Einrichtungen mit Beschäftigungsschwerpunkt ermöglicht.
- Praxisleitfaden mit den wichtigsten Erkenntnissen aus der Umsetzung des Projekts, sowie Hinweisen auf Erfolgsfaktoren und mögliche Stolpersteine.
- Trainingsmanual mit Methoden und Arbeitsblättern, die individuell anwendbar sind und die Thematisierung von verschiedenen Gesundheitsthemen im sozialpädagogischen Alltag ermöglichen.
- Pool aus GesundheitszirkelmoderatorInnen, die speziell für die ressourcenorientierte Durchführung von Gesundheitszirkeln mit sozial benachteiligten Zielgruppen ausgebildet wurden.

Diese Angebote werden für InteressentInnen ab Mitte Dezember 2011 auf der Website der Sozialplattform Oberösterreich kostenlos zur Verfügung gestellt.

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