bdv austria Zukunftskongress: Social Business - ein Modell für die Zukunft
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Social Business ist ein Thema das bewegt und Menschen mit verschiedensten beruflichen Hintergründen anspricht. Der am 19. März 2012 veranstaltete Zukunftskongress des bdv austria zum Thema "Social Business - Altes Phänomen, neues Paradigma" war mit über 100 TeilnehmerInnen ein voller Erfolg.
Besonders freuen wir uns, dass wir zahlreiche Menschen zum netzwerkübergreifenden Dialog über Social Business und neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik anregen konnten. Neben vielen im bdv austria vernetzten Sozialen Unternehmen aus ganz Österreich nahmen auch FördergeberInnen aus BMASK und AMS, Interessensvertretungen wie die Arbeiterkammer und die Industriellenvereinigung und VertreterInnen von Banken und Stiftungen am Kongress des bdv austria teil.
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Dokumentation des Zukunftskongresses und relevante Links
- Reinhard Mammerler (Waldviertler Schuhwerkstatt): Der Weg der Waldviertler Schuhwerkstatt: Links zum Brennstoff und einem Interview mit Heini Staudinger
- Michael Meyer und Reinhard Millner (WU-Wien): Social Business - das vielfarbige Tier
- Marc Pointecker (BMASK): Zukunft des zweiten Arbeitsmarkts
WS 1: "Alternative" Finanzierungsformen für Soziale Unternehmen
- Website von Ashoka Austria
- Website von good.bee
- Reinhard Millner: "Alternative" Finanzierungsformen für Soziale Unternehmen
WS 3: Soziale Kriterien und Qualitätskriterien in Ausschreibungen.
- Florian Schönthal-Guttmann: Soziale Kriterien und
Qualitätskriterien in Ausschreibungen
WS 4: Nachhaltige Arbeitsmarktpolitik
- Marc Pointecker: Zukunft des zweiten Arbeitsmarkts
WS 5: Europäische Herausforderungen für Soziale Unternehmen
- Link zu ENSIE, dem European Network for Social Integration Enterprises
- Terzo Valore und Soziale Kooperativen in Italien
Fotos und Eindrücke
... vom Zukunftskongress gibt es auf der Facebook-Seite des bdv austria.
Retourmöbel Steiermark - eine beispielhafte Kooperation zur Abfallvermeidung
"Ausgangspunkt für unsere Kooperation war, dass die Nachfrage nach Gebrauchtmöbeln größer war als unser Angebot, wir aber gleichzeitig wissen, dass viele brauchbare Gegenstände - oft bedingt durch das Nichtwissen über Alternativen - weggeworfen werden" so Christian Wolf, Geschäftsführer der BAN.
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Alleine in der Steiermark landen jedes Jahr etwa 4.000 Tonnen an wiederverwendbaren Gebrauchtwaren beim Sperrmüll. Um gebrauchte aber noch gut erhaltene Möbel und Elektrogeräte einer zweiten Nutzungsphase zuführen zu können, starteten vier steirische Beschäftigungsbetriebe (BAN, Buglkraxn, Carla und GBL Liezen) ein einjähriges Pilotprojekt: die alten Möbel können kostenlos bei den Möbelhäusern von Kika und Leiner zurückgegeben werden und werden anschließend in Sozialen Unternehmen repariert, restauriert und zu günstigen Preisen weiterverkauft. So können nicht nur hochwertige Möbel zu einem günstigen Preis angeboten werden, sondern auch Abfälle vermieden und regionale Arbeitsplätze für arbeitsmarktferne Menschen geschaffen werden.
Südsteiermark.tv berichtete in einem Videobeitrag von der Pressekonferenz zur Vorstellung des Projekts
Auflösungsabgabe verteuert arbeitsmarktpolitische Instrumente - Stellungnahme des bdv austria
Am 24. Februar 2012 hat der bdv austria im Rahmen des parlamen-tarischen Begutachtungsprozesses eine Stellungnahme zur Auflösungs- abgabe veröffentlicht. Diese geplante Abgabe in der Höhe von 110 € ist Teil des Stabilitätsgesetzes 2012 und soll von DienstgeberInnen bei der Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses entrichtet werden. Mit diesen Mitteln sollen zusätzliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen finanziert werden.
Der bdv austria begrüßt diesen Schritt und hofft, dass damit Beschäftigungsverhältnisse länger aufrecht erhalten werden können. Die Beschäftigungsbetriebe des zweiten Arbeitsmarktes zielen - laut den Förderrichtlinien des AMS - jedoch nicht auf die Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen, sondern auf die Qualifizierung, Beratung und anschließende Vermittlung von arbeitsmarktfernen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Wir regen daher eine Ausnahmeregelung für die Dienstverhältnisse von Transitarbeitskräften an.
Der bdv austria hat die Stellungnahme am 24. Februar 2012 an das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, an das Präsidium des Nationalrats sowie den Verwaltungsrat des AMS übermittelt. Die gesamte Stellungnahme kann hier nachgelesen werden.
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Soziale Unternehmen sind heute mit sinkenden Förderbudgets und relativ starren Richtlinien konfrontiert. Gleichzeitig gibt es einen großen Boom rund um das Thema Social Business und Social Entrepreneurship. Was bedeuten diese Entwicklungen für uns? Sind die alternativen Finanzierungen für Social Business relevant für Soziale Unternehmen? Wie positionieren sich Soziale Unternehmen von heute in den Diskursen rund um das Thema Social Entrepreneurship?
Der Zukunftskongress des bdv austria möchte seinen Mitgliedern und am Thema Interessierten die Möglichkeit geben, mit anderen ExpertInnen in einen intensiven Austausch und Dialog zu diesen Themen zu kommen. Am Ende der Veranstaltung sollen die Ergebnisse des Zukunftskongresses in einer Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Industriellenvereinigung diskutiert werden.
Wo?
Haus der Industrie, Urban-Saal
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Wann?
19. März 2012, 10:00 bis 19:00 Uhr
Einladung
Programm
Wir bitten um eine Anmeldung per Mail bis zum 9. März 2012: beate.bertolini@bdv.at
Gute Sache.n: Rückschau auf den ersten Markt
Am 11. Februar 2012 konnten wir zum ersten Mal "Gute Sache.n", den Markt von sozialen Unternehmen veranstalten. Es nahmen zehn soziale Unternehmen aus sechs verschiedenen Bundesländern teil und boten Blumen, Nistkästchen, Kräuter, Kinderspielzeug, Taschen, Textilien, Designprodukte, Holzbänke und Lebensmittel zum Verkauf.
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Aufgrund der eisigen Temperaturen waren zwar nur wenige Marktstandler am Brunnenmarkt und dem nahen Bauernmarkt, allerdings kamen trotzdem viele BesucherInnen in die Brunnenpassage und staunten über die Produkte und Leistungen von sozialen Unternehmen.
Wir freuen uns schon jetzt auf den zweiten Gute Sache.n Markt am 5. Mai 2012, ebenfalls von 9:00 bis 15:00 Uhr in der Wiener Brunnenpassage.
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