Vorarlberger Arbeitsprojekte fördern Austausch mit Unternehmen
Von 5. bis 7. Oktober fand im WIFI Dornbirn die österreichweite Personalentwicklertagung des bdv austria statt. Bei der dreitägigen Fachtagung diskutierten Arbeitsvermittler über Möglichkeiten und Potenziale der sozialen „Vermittlungsarbeit“.
„Wir haben in Vorarlberg Vorzeigeprojekte und ich lade die Leute ein, diese anzuschauen, weil sie sehr erfolgreich sind“, eröffnete AMS Vorarlberg Direktor Anton Strini die dritte österreichweite Tagung, die erstmals in Vorarlberg stattfand. An den drei Tagen steht der Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen ExpertInnen der Vermittlungsarbeit in sozialen Integrationsunternehmen im Vordergrund. Verantwortliche des AMS, PersonalabteilungsleiterInnen und ArbeitsvermittlerInnen diskutierten über Personalleasing als Integrationsinstrument und bekamen Einblicke in drei Vorarlberger Betriebe.
„In unseren Arbeitsprojekten erhalten langzeitarbeitslose Menschen die wichtige Chance, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Für uns sind daher der Austausch mit Unternehmen und die Professionalisierung der Kontakte für die Arbeitsbeschaffung essentiell“, informiert Elmar Luger, Mitorganisator der Veranstaltung.
Berichte in den Medien
Vorarlberg Online
Wirtschaftszeit
Die MitarbeiterInnen des steirischen Beschäftigungsbetriebs SÖBSA freuten sich über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen. Dieses vom bdv austria entwickelte Gütesiegel steht für die Einhaltung klar definierter sozialer, organisatorischer und wirtschaftlicher Qualitätsstandards.
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Kleine Zeitung
Nach 10 Jahren verlässlicher und engagierter Arbeit muss Insieme eXpress zusperren. Anfang dieses Jahres hat das Bundessozialamt überraschend die Förderungen eingestellt.
Der Tiroler Beschäftigungsbetrieb für Menschen mit Behinderung bot 9 Menschen mit Behinderung einen fixen Arbeitsplatz im Bereich Reinigung und Hausmeisterservice. Dazu professionelle Betreuung, Qualifizierung und Weitervermittlung. 60% der TeilnehmerInnen konnten in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden. Trotz großer Bemühungen konnte kein Ersatz für die gestrichenen Fördergelder gefunden werden. Somit musste der Sozialbetrieb trotz großem Kundenstamm und langjähriger, hochqualitativer Arbeit seine Pforten schließen.
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Artikel im Standard
Presseinformation zur Schließung von Insieme eXpress
Orf.at und die Burgenländische Volkszeitung berichteten über den Tag der offenen Tür bei Vamos in Windisch-Minihof. Vamos unterstützt im Standort Windisch-Minihof durchschnittlich 30 bis 40 Jugendliche und Menschen mit Behinderung beim Einstieg in das Berufsleben.
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Artikel auf der Homepage des ORF
Artikel der Burgenländischen Volkszeitung
Vamos
Reportage über "fix und fertig" auf www.derstandard.at
"fix und fertig" ist ein sozialökonomischer Betrieb des Vereins Wiener Sozialprojekte in dem suchtkranken Menschen geholfen wird, durch befristete Beschäftigung wieder ins Erwerbsleben einzusteigen.
Bei "fix und fertig" können bis zu 30 Personen flexibel und tageweise im Postversand arbeiten - ein Ausweis ist alles was dazu nötig ist. Gleichzeitig gibt es 20 längerfristige Transitarbeitsplätze in den Bereichen Siebdruck und Renovierung. Die in diesen Bereichen beschäftigten Menschen können bis zu ein Jahr bei "fix und fertig" bleiben.
Die MitarbeiterInnen von "fix und fertig" produzieren konkurrenzfähige Produkte und Dienstleistungen im Auftrag von verschiedensten KundInnen: "Leistungen, die tatsächlich am Markt gebraucht werden, sind für die KlientInnen ein sehr hoher Motivationsfaktor, ihr Leben zu verändern, sich zu bemühen, pünktlich zur Arbeit zu kommen" sagt Walter Wojcik, der Leiter von "fix und fertig" im Standard.
Besonders wichtig ist es auch den Konsum von Suchtmitteln durch eine regelmäßige Beschäftigung in den Griff zu bekommen - dieser ist zu Beginn oft der wichtigste Lebensinhalt der Beschäftigten, doch meist zeigt sich eine Verbesserung: "Manche kommen blass und energielos zu uns, aber nach sechs Monaten steht ein anderer Mensch vor dir" berichtet Wojcik.
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Artikel auf derstandard.at
fix und fertig
Interview mit Judith Pühringer in "das budget" - Zeitschrift der Schuldenberatungen in Österreich
Judith Pühringer, die Geschäftsführerin des bdv austria, engagiert sich beim Aufbau der Demokratischen Bank, denn "Soziale Organisationen brauchen eine Bank, die ihre Eigenart mit berücksichtigt oder sogar voran treibt. (...) Es fehlt eine individuelle, maßgeschneiderte Finanzberatung, aber auch ein spezifisches Wissen darüber, was soziale Unternehmen sind, was nicht-gewinnorienterte Unternehmen machen."
Im Gegensatz zu konventionellen Banken fördert die demokratische Bank keine gemeinwohlschädigenden Tätigkeiten wie den spekulativen Handel mit Aktien oder Anleihen auf den Finanzmärkten. Im Gegensatz dazu orientiert sie sich am Gemeinwohl und versucht die regionale Wirtschaft und gemeinwohlorientierte durch ihre Kredite zu unterstützen.
Das vollständige Interview kann in der aktuellen Ausgabe von "das budget" nachgelesen werden.
Weitere Informationen
das budget
Demokratische Bank
Im deutschen Fachmagazin für Menschen mit Handicap Klarer Kurs erschien ein umfangreicher Bericht über den steirischen Verein Chance B sowie ein Interview mit dessen Geschäftsführer Franz Wolfmayr.
Chance B versucht Menschen mit Behinderung beim (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Aus deutscher Perspektive scheint vor allem die starke Unterstützung beim Zugang zum (ersten) Arbeitsmarkt und die nachgeordnete Bedeutung von Werkstätten.
Weitere Informationen
Magazin Klarer Kurs
Vollständiger Artikel auf der Homepage von Chance B
Pilotprojekt im Rahmen der Olympischen Jugend-Winterspiele 2012
Die Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck geben den Start-schuss zur Einrichtung des ersten Tiroler Mehrwegbecher- und Geschirrverleihs durch den Verein ISSBA.
Die Verwendung von Mehrweggeschirr ist zwar ein nicht aufzuhaltender Trend, bisher gab es in Tirol jedoch keine Anlagen zum sachgemäßen Reinigen und Trocknen des Geschirrs. Diese Investitionen wurden nun durch das AMS Tirol, das Land Tirol sowie die Olympischen Jugend-Winterspiele übernommen und sorgen für eine Reduktion des bei Veranstaltungen anfallenden Mülls um 90 Prozent.
Neue Chancen für Langzeitarbeitslose
Zum Betrieb des Geschirrverleihs kann der Verein ISSBA weitere fünf früher langzeitarbeitslose Personen beschäftigen. Auch für den Weiterbetrieb und möglichen Ausbau des Verleihsystems nach den Jugendspielen wird bereits gesorgt: "Der Trend zum Mehrwegsystem ist nicht aufzuhalten und die Gespräche mit potentiellen Partnern nach den Spielen verlaufen sehr gut" meint Thomas Jascha, Geschäftsführer des Vereins ISSBA.
Weitere Informationen
Pressemeldung des Landes Tirol
Bericht in der Tiroler Tageszeitung
Bericht in Innsbruck informiert
ORF Tirol sowie Dolomitenstadt.at berichteten erneut von den Vorbereitungen für die Olympischen Jugendwinterspiele in Innsbruck (Jänner 2012). Zwei sozialökonomische Betriebe aus Osttirol spielen dabei eine wichtige Rolle:
Die Lienzer Betriebe "Schindel & Holz" sowie "s'Gwandtl" konnten im Dezember 2010 eine europaweite Ausschreibung für sich entscheiden und sind seitdem für die Ausstattung der rund 400 Wohnungen des olympischen Dorfes mit Möbeln und Vorhängen zuständig.
Schindel & Holz
s'Gwandtl
Während die meisten über den Elektrohandel entsorgten Waschmaschinen vernichtet werden, trägt das Reparatur- und Servicezentrum (R.U.S.Z.), ein soziales Unternehmen aus Wien, zur Müllvermeidung bei indem es die Geräte repariert und so die weitere Benutzung ermöglicht.
Verbesserung der Energieklasse von Altgeräten von D auf A
Ab sofort können Altgeräte im R.U.S.Z. aber nicht nur repariert, sondern auch entscheidend verbessert werden: wie auf www.derstandard.at berichtet wurde, ist es Anton Turina, einem 67jährigen Mitarbeiter des R.U.S.Z., nach rund drei Jahren Entwicklungszeit gelungen den Wasser- und Stromverbrauch von Altgeräten zu stark verringern und so ihre Energieklasse von D auf A zu verbessern.
Die mit Turina's Methode getunten Altgeräte sind trotz vergleichbarer Energieklasse und Waschleistung deutlich günstiger als neue Waschmaschinen.
Das abz*austria, ein Mitglied des bdv austria, veranstaltete zwei Lehrgänge für arbeitslose Frauen über 45, mit dem Ziel die Lust am lebenslangen Lernen (wieder) zu wecken. Manuela Vollmann berichtete in der aktuellen Ausgabe des Magazins erwachsenenbildung.at von den Erfahrungen dieses Lehrgangs. Sie beschreibt "u.a. wesentliche Bausteine des Lehrgangs und berichtet von der Erfahrung, dass nicht alle "Älteren" gleich, sondern höchst unterschiedlich lernen, aber auch davon, dass Lernfähigkeit nicht an ein bestimmtes Alter geknüpft ist und Lernen nicht nur mit Methode, Disziplin und Ausdauer, sondern viel mehr mit Neugierde, spielerischer Lust und Kreativität zu tun hat."
insight, das Magazin des europäischen Sozialfonds beschäftigte sich im Juni 2011 mit dem Thema Green Jobs. Neben einem Kommentar von Judith Pühringer zum Thema "Mehr Frauen in Green Jobs?" wurden auch zwei im Bereich der Green Jobs tätige soziale Unternehmen näher vorgestellt:
Das Wiener Demontage- und Recycling Zentrum Wien (D.R.Z.) beschäftigt sich mit der Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten und die Grazer ÖKO-Service GmbH betreibt verschiedene Dienstleistungen von einem Häcksel- und Gartenservice bis hin zu einem Geschirrverleih oder der Sammlung von Altspeiseöl.
Die Tiroler Tageszeitung, die Kleine Zeitung sowie Osttirol Online berichteten von der Verleihung des "Gütesiegels für Soziale Integrationsunternehmen" an den Lienzer Verein OSPA. Der Verein beschäftigt mit seinen drei sozialökonomischen Betrieben „Schindel & Holz“, „Schindel & Holz mobil“ sowie der Umweltwerkstatt 60 Personen, von denen 38 als sogenannte Transitarbeitskräfte wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden sollen.
Heute wurde in der Quality Austria an 9 Soziale Unternehmen aus ganz Österreich das Gütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen feierlich von BM Rudolf Hundstorfer gemeinsam mit AMS Vorstand Herbert Buchinger verliehen. Nach den ersten 17 Zertifizierungen im Jahr 2010 ist das nun schon die zweite feierliche Verleihung des Gütesiegels durch den bdv austria.
Am diesjährigen Tag der Arbeitslosen, 30.4.2011, widmeten sich unter dem Motto "work.less.power" rund 15 Organisationen mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen auf öffentlichen Plätzen in ganz Graz dem (Tabu-)Thema Arbeitslosigkeit. Eine der Organisationen ist das Netzwerk der Beschäftigungsbetriebe Steiermark (BBS), die als Soziale Integrationsunternehmen langzeitbeschäftigungslosen Personen Arbeit, Qualifizierung und Beratung bieten. Ziel ist der Wiedereinstieg, der „Sprung“ in den ersten Arbeitsmarkt.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer war vom ABO- Projekt beeindruckt.
Trotz oder wegen dem sich wieder abzeichnenden Wirtschaftsaufschwung hat auch die Arbeits- und Beschäftigungsinitiative Oberland (ABO) Hochkonjunktur. "Unsere Auftragsbücher sind voll", bestätigen ABO- Obmann Paul Ammann und Geschäftsführer Jürgen Marcabruni.
Einen Großauftrag hat die Firma "Schindel & Holz" aus Lienz an Land gezogen. Sie wird für die Jugendspiele 2012 in Innsbruck die Wohnungen im olympischen Dorf ausstatten.
Es geht um Gabe und Gegengabe, um Großzügigkeit und Gemeinwohl. Reine Marktlogik greift zu kurz. Zur Rolle und Wirksamkeit sozialer Unternehmen schreibt Judith Pühringer im Standard vom 22./23./24. Mai 2010.
Der Verein Vamos wurde als einzige burgenländische Organisation mit dem Gütesiegel für soziale Integrationsunternehmen ausgezeichnet.
Das Gütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen wurde am 16. April 2010 von Sozialminister Hundstorfer auch an die Mitglieder der Sozialplattform OÖ Volkshilfe Basar GmbH und VABB verliehen.
"Auch Sozialarbeit messbar gemacht. Sozialminister überreichte erstmals Gütesiegel- auch an Vorarlberger Arbeitsprojekt."
Bericht von den Verleihungen des Gütesiegels am 16.4.2010 in den Vorarlberger Nachrichten.
In Anwesenheit von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Johannes Kopf, Vorstand der Bundesgeschäftsstelle des AMS, Axel Dick, Quality Austria, dem Vorstand de bdv austria und zahlreichen VertreterInnen sozialer Unternehmen aus ganz Österreich fand am 16.04.2010 die feierliche Übergabe der Urkunden an die ersten 17 mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Unternehmen statt.
Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten zur Gütesiegelverleihung an die Volkshilfe Basar GmbH.
Menschen am Rande der Gesellschaft werden von Volkshilfe betreut.
Ein Bericht in der Bezirksrundschau Linz zum Gütesiegel.
Arbeitslosigkeit und Zweiter Arbeitsmarkt
aus: Republik März 2010
Judith Pühringer berichtet in der Zeitung des Wiener Dachverbandes (DSE) "Arbeitsmarktpolitik aktiv" 2/2009 über die EU Projekte "WISE", "Syskom" und Grundtvig, an denen der BDV aktiv beteiligt ist.
Anlässlich der Verleihung des Gütesiegels für Soziale Integrationsunternehmen (GSSIU) an "Contrapunkt Soziale Betriebe" in Kärnten erschien in der "Kleine Zeitung" ein Artikel.
Das Gütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen zeichnet Einrichungen mit klar definierten Qualitätsstandards aus.
Ein Artikel dazu erschien in "Aktiv",der Zeitung des Wiener Dachverbandes DSE.